Gesundheitscampus NRWgesundheitscampus

Im Jahr 2007 entschied die Landesregierung, eine zentrale Landeseinrichtung im Ruhrgebiet aufzubauen, um die nordrhein-westfälische Gesundheitswirtschaft weiter zu entwickeln. Das Ziel: Zentrale Einrichtungen und Kompetenzen des Landes an einem Standort nach Vorbild der US-amerikanischen „National Institutes of Health“ zu bündeln. Die Entscheidung für einen Standort wurde auf der Grundlage eines Wettbewerbsverfahrens zwischen den Ruhrgebiets-Kommunen getroffen.

Mit acht weiteren Standorten reichte die Stadt Essen eine offizielle Bewerbung ein, die ausdrücklich als gemeinschaftliche Initiative der Stadt Essen mit der Universität Duisburg-Essen, dem Universitätsklinikum Essen, der IEW Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft e.V., der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH sowie den Unternehmen ThyssenKrupp Real Estate / Hochtief Projektentwicklung und HOPF Immobilienentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG verstanden wurde. Über 30 schriftliche Unterstützungszusagen, sogenannte Letters of Intent, von Einrichtungen aus Essen und der gesamten Metropole Ruhr flankierten die Bewerbung.

Im Juli 2009 wurde das Verfahren zugunsten des Standorts Bochum entschieden.

Als Extrakt der Essener Bewerbung wurde die Broschüre „Zukunft gestalten“ herausgegeben.