Aktuelles 2023


IEW unterstützt Landesinitiative und wirbt für einen Berufserkundungstag für Schüler*innen

Mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf NRW“ wurde ein Programm entwickelt, mit dem Schülerinnen und Schüler schon ab dem achten Schuljahr an die Berufswelt herangeführt werden.

Ziel dieser Initiative und ihrer beteiligten Partner ist es, dass Jugendliche die Schulen mit einer klaren beruflichen Orientierung verlassen. Ein wichtiges Element dabei ist die sogenannte Berufsfelderkundung in Klasse acht. Ähnlich wie bei einem Schnupperpraktikum sollen die Jugendlichen dabei einzeln oder in kleinen Gruppen Unternehmen oder Institutionen besuchen und so durch praktische Erprobung einen ersten Eindruck von verschiedenen Berufsbereichen erhalten.

Der Nutzen für die Jugendlichen ist klar – und auch Sie als Unternehmen profitieren. Sie lernen motivierte SchülerInnen frühzeitig kennen, die später Ihre Auszubildenden werden könnten!

Sie können sich an diesem Vorhaben beteiligen, indem Sie Ihr Angebot im Rahmen der Berufsfelderkundung öffentlich machen. Vom Bildungsbüro der Stadt Essen steht Ihnen unter www.essen.de/stubotage die Möglichkeit zur Verfügung Ihre Angebote über einen Steckbrief sichtbar zu machen. Mit Hilfe des Steckbriefes finden anbietende Unternehmen und interessierte Schülerinnen und Schüler zueinander. Auf der Internetseite finden Sie zusätzlich weitere Informationen und Anregungen über konkrete Beispiele, wie eine Berufsfelderkundung in Ihrem Unternehmen gestaltet werden könnte.

Weitere Informationen zur Berufsfelderkundung finden Sie hier.

 

 

Aktuelles 2022


Bildnachweis: Stahm Architekten

Freiheit Emscher: Studie der IEW entwickelt Ideen zur zukünftigen Ausrichtung des Stadtentwicklungsprojektes

Mit einer Fläche von rund 1.700 Hektar ist "Freiheit Emscher"
eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Nordrhein-
Westfalens. Die Städte Essen und Bottrop wollen gemeinsam
mit der RAG Montan Immobilien GmbH ehemalige
Bergbauflächen an Rhein-Herne-Kanal und Emscher
zu einem urbanen Zentrum mit Gewerbe und Industrie,
Ergänzungen bestehender Wohngebiete sowie
Grünflächen und Freizeitangeboten am Wasser umwandeln.
Um dem Ziel eines zukunftsorientierten und urbanen
Industrie- und Technologiestandortes am Wasser
näher zu kommen, hat die IEW - Interessengemeinschaft
Essener Wirtschaft e.V. eine Studie in Auftrag gegeben,
die auf Basis des vorhandenen Masterplans und
der dazugehörigen Machbarkeitsstudie den inter-
kommunalen Entwicklungsraum neu denkt und
Ideen zur zukünftigen Ausgestaltung von
Freiheit Emscher initiiert.

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Die Studie sowie einen Flyer mit aktualisierten
Informationen zum Projektstand und eine
Visualisierung finden Sie unter nachfolgenden

Links:
- zur Studie
- zum Flyer
- zur Visualisierung (Bildnachweis Stahm Architekten)

 


 

Das Foto ist kurz vor der schriftlichen Prüfung entstanden, wir haben die Daumen für die praktische Prüfung gedrückt.

Alle reden vom Fachkräftemangel, die IEW tut etwas! Wir fördern ein Ausbildungsprojekt!

Mit dem Unterstützungsprojekt zum Erwerb der IHK-Ausbildereignungsprüfung fördert die IEW Unternehmerinnen und Unternehmer mit Einwanderungsgeschichte bei der Nachwuchskräftesicherung.  Immer weniger Betriebe bilden aus, dabei ist das der Schlüssel zur Sicherung des Fachkräftebedarfes. Gemeinsam mit der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und der NRW Regionalagentur MEO wurden acht Unternehmen ausgewählt und mit einem gezielten Coaching auf die Prüfung vorbereitet. Das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung hat dabei die Türen zur Community geöffnet und auch die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. An sechs Samstagen haben unsere zukünftigen Ausbilderinnen und Ausbilder „gebüffelt“.

Wir als IEW werden das Projekt weiterverfolgen und gerne über den ersten Auszubildenden berichten.


 

IEW - Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft e.V. empfiehlt:

„Vereinbarkeit Beruf & Pflege“

Das Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“ will die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung in Nordrhein-Westfalen verbessern und damit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. Hierzu werden Unternehmen, Behörden und Organisationen dabei unterstützt, sich pflegefreundlich auszurichten, gegebenenfalls betriebliche Pflege-Guides zu qualifizieren und sich mit den bestehenden Angeboten der regionalen Beratungs- und Pflegeinfrastruktur zu vernetzen. Das Landesprogramm wird zur Hälfte vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und zur anderen Hälfte von den Landesverbänden der Pflegekassen zusammen mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung  zunächst für drei Jahre mit insgesamt 2,4 Millionen Euro finanziert.

Möchten Sie Erstinformationen zum Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“? Dann finden Sie hier nähere Informationen: www.berufundpflege-nrw.de/


 

IEW Vorstand mit Nico Lange (v.l.n.r.: Henning Wichart, Laura Knappmann, Nico Lange, Simone Ehlen, Axel Koschany)

Wirtschaft vernetzen – der Sommerausklang 2022 der Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft

Die Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft (IEW) hat am 30.08.2022 im Bürgermeisterhaus in Essen Werden zum Sommerausklang 2022 geladen. Anlässlich dieser Veranstaltung trafen sich über 30 Mitglieder mit Vertreter*innen von IEW Vorstand und Beirat sowie der EWG-Geschäftsführung.

Interessante Gespräche und viele Anregungen gab es beim Sommerausklang der IEW im Garten des Bürgermeisterhauses. Es war die zweite ausgewiesene IEW-Netzwerkveranstaltung dieses Jahr. Highlight des Abends: Nach der Begrüßung durch Simone Ehlen, Vorstandsvorsitzende der IEW, folgte ein Vortrag von Nico Lange. Der Politikwissenschaftler, Publizist und Politik-Berater befasste sich mit dem Thema „Putins Krieg gegen die Ukraine: Wie ist die Lage und was können wir tun?“. Anschließend an seinen Impulsvortrag stand Nico Lange den IEW-Mitgliedern als Diskussionspartner für weitere Gespräche zur Verfügung. Die IEW hat den Ukraine- und Russlandexperten eingeladen, um den Konflikt politisch, kulturell und ethisch besser einordnen zu können.

„Ziel der IEW ist es, die Essener Wirtschaft nachhaltig zu stärken und dazu relevante Akteure zu vernetzen“, sagt IEW-Vorstandsvorsitzende Simone Ehlen „Mit unseren Netzwerkveranstaltungen wie dem heutigen Sommerausklang wollen wir dies künftig verstärken und zusätzlich Impulse für Diskussion setzen.“

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Simone Ehlen, Vorstandsvorsitzende IEW
Scheckübergabe im Essener Rathaus (v.l.n.r): Anna Frohn (Geschäftsführerin Junior Uni Essen), Bodo Kalveram (Geschäftsführer Junior Uni Essen), Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen), Simone Ehlen (Vorstandsvorsitzende IEW) und Henning Wichart (Vorstand IEW). Foto: Claudia Anders, EWG
Scheckübergabe im Essener Rathaus (v.l.n.r): Anna Frohn (Geschäftsführerin Junior Uni Essen), Bodo Kalveram (Geschäftsführer Junior Uni Essen), Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen), Simone Ehlen (Vorstandsvorsitzende IEW) und Henning Wichart (Vorstand IEW). Foto: Claudia Anders, EWG

Essener Fachkräfte von morgen fördern: IEW unterstützt Junior Uni mit 5.000 EURO

Die Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft (IEW) wird die Junior Uni Essen finanziell mit 5.000 EURO unterstützen. Anlässlich dieser Kooperation fand am Dienstag (3. Mai 2022) eine symbolische Scheckübergabe statt – mit Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie Vertreter*innen des IEW-Vorstandes und der Junior Uni-Geschäftsführung.

Junge Talente bilden auch in Zukunft die Basis für den Erfolg einer Stadt. Essen und das Ruhrgebiet als Metropolregion haben das Potenzial, hierfür die besten Startbedingungen zu bieten. Um die Talente zu entdecken, bestmöglich zu fördern und ihnen mehr Bildungschancen zu ermöglichen, wurde 2021 auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Kufen mit der Unterstützung der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und zahlreichen Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft die Junior Uni Essen gegründet. Ab sofort gehört auch die Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft zu den Unterstützern.

„Die Junior Uni Essen ist für mich eine echte Herzensangelegenheit", sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Deshalb freue ich mich, dass die Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft eine für unsere Stadt so wichtige Einrichtung unterstützt und damit die Berufschancen junger Essener Talente weiter verbessert und sich aktiv für gut ausgebildete, junge Nachwuchskräfte einsetzt.“

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Kaminabend der Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft

Nach 3 Jahren haben wir uns mal wieder physisch getroffen – zum Austausch, Netzwerken und nicht zuletzt wegen der spannenden Beiträge. Vielen Dank an Thomas Kufen, Oberbürgermeister Stadt Essen, und Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie, für die wichtigen Impulse zu den Themen unserer Zeit.

Was haben die Krisen mit uns gemacht?
Oberbürgermeister Thomas Kufen erläuterte die Auswirkungen von Corona und die Maßnahmen der Stadt Essen – und: wir stehen recht gut da in unserer Stadt. Bedrückend die Eindrücke und Insights über die vielen Geflüchteten aus der Ukraine bei uns. Denen unbürokratisch und nicht zuletzt auch von vielen Essenerinnen und Essenern geholfen wird. Essen lebt Solidarität!

Katherina Reiche gab einen tiefen Einblick in die Energieversorgung unseres Landes und die Konsequenzen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Wir brauchen dringend kluge Lösungen, um die Ziele Dekarbonisierung, Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt Versorgungssicherheit zu erreichen. Wasserstoff kann dazu einen Beitrag leisten – auch hier sind wir in Essen dank der ansässigen Unternehmen und der Initiative der Stadt Essen und der EWG - Essener Wirtschaftsförderung gut aufgestellt.

Herzlichen Dank an Laura Theresa Knappmann und Axel Koschany, meine Vorstandskollegen in der Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft, und allen Gästen für den guten und vertrauensvollen Austausch und den gelungenen Abend.


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